Sonntag, 3. Juni 2012

Magnetschmuck


Magnetschmuck


Bei Magnetschmuck gibt es viel Skepsis. Aber was ist Magnetschmuck überhaupt? Magnetschmuck ist Teil einer Behandlungsmethode aus der Alternativmedizin. Wie wirkt er? Mit Magnetschmuck gab und gibt es unzählige teils private Testreihen, in denen nachgewiesen wurde, dass Magnetschmuck chronische Schmerzen deutlich lindern kann. Magnetschmuck wirkt im Zusammenhang mit dem Erdmagnetismus.

Der spezielle Magnetschmuck wird in allen möglichen Formen und Variationen aus unterschiedlichsten Materialien angeboten. Aber das Hauptaugenmerk wird auf den Magnetgehalt des jeweiligen Schmuckstückes gerichtet. So soll ein Magnet Armand beispielsweise mindestens 170 mTesla (1700 Gauss) haben, um eine schmerzlindernde Wirkung zu erzielen.

Auch an Pflanzen und Tieren wurde Magnetschmuck getestet. Man hat z.B. Pflanzen unter gleichen Bedingungen herangezogen, mit dem einzigen Unterschied, dass an 10 von 20 Blumentöpfen Magnetstreifen angebracht waren. Die Pflanzen, die unter Magneteinfluss standen, sind schneller, größer und üppiger gewachsen. Bei Menschen und Tieren hat Magnetschmuck Arthrosebeschwerden deutlich gemindert und bei einigen leichten Arthrosefällen, kam es sogar zur vollständigen Heilung.

 Bisher wird dem Magnetschmuck aber noch keine medizinische Wirksamkeit zugeschrieben, weil Forschungen noch nicht ausreichend betrieben wurden. Man kann also vom Magnetschmuck weder ab-, noch zuraten, es ist genau wie bei anderen esoterischen Dingen, wie z.B. dem Kartenlegen, Hellsehen oder bei der Wahrsagung, einige ziehen Nutzen daraus, für andere ist es zum Fenster hinausgeworfenes Geld. Preislich liegt ein Magnetarmband ca. zwischen 50 € und 70 €.

Donnerstag, 10. Mai 2012

Liebe Anhänger von Wundermedizin,



Vor einigen Jahren hat mein Augenarzt bei mir akut nachlassende Sehfähigkeit festgestellt. Na ja, da habe ich mit gedacht, vielleicht könnte ich ja einmal versuchen an Adleraugen heranzukommen, denn Adler haben großartige Augen und auf dem chinesischen Markt kann man so was ja bekommen. Ich habe Unsummen ausgegeben, damit ich früh, mittags und abends Adleraugen konsumieren kann, aber es hat nicht geholfen, denn besser sehen kann ich dadurch bis heute nicht…

Fast gleichzeitig hat meine Hörfähigkeit nachgelassen und weil ja Katzen sehr gute Ohren haben sollen, da hab ich mir vom chinesischen Markt Katzenohren kommen lassen, ich habe sie frisch gegessen, gekocht, pulverisiert und in flüssiger Form sogar getrunken, wieder nichts, es hat nicht geholfen. Also langsam fange ich an zu zweifeln, ob so etwas überhaupt wirken soll. Und da ich einer sehr experimentierfreudigen Familie entstamme, hat sich mein Cousin, der schon immer sehr darunter gelitten hat, dass die Natur ihn unter der Gürtellinie so stiefmütterlich bedacht hat, ein paar Tapir Penisse bestellt, die er auch jahrelang gegessen hat.

Wieder ein Reinfall, weder ist er Papa geworden, noch zeigten seine Männlichkeit oder seine Libido, selbst nach jahrelangem Tapir Penis Konsum, irgendeine Veränderung. Das jedenfalls hat mir seine 2. Frau erzählt. Meine Tante Judith ist ja auch eine ganz arme Socke, denn sie leidet unter Alzheimer. So verschlingt sie täglich unendlich viele Portionen von Hai Hirn, (wenn sie es nicht vergisst) und mein Onkel Ralph isst am laufenden Band Haifischflossensuppe, um seinen Krebs zu besiegen, denn Haie bekommen keinen Krebs, sagt man. Aber was ist bloß mit den verflixten Viechern los, nichts hilft?! Mein armer Onkel Ralph ist letzen Winter am Krebs gestorben, ja tragisch… was ich hiermit eigentlich sagen will ist, dass es eine traurige Sache ist, was vielen Tieren angetan wird und das aus Gründen des Aberglaubens und der dörflichen Blödheit.

Gerade auf dem asiatischen Sektor gibt es auf der einen Seite eine Jahrtausende Alte wechselvolle Geschichte, welche viele hervorragende Wissens Highlights hervorgebracht hat, man denke nur an die asiatische alternativ Medizin wie Akupunktur, Akupressur, an Erkenntnisse über den Zusammenhang von Körper, Geist und Seele, Yoga,die Sache mit Jin & Yang, Reiki, Feng Shui und die ganzen fernöstlichen Lebensweisheiten, usw. Aber auf der anderen Seite so viel abgrundtiefe Dummheit, lasst doch endlich die Tiere in Ruhe und findet Euch mit Euren Mängeln ab, denn Konfuzius tat das auch. Er war sehr tierlieb, legendär war übrigens seine Liebe zu Pferden und zu Meerschweinchen =o).

Dienstag, 3. April 2012

Update zum Kröten Massaker im Frühjahr

Im letzten Jahr habe ich in meinem Artikel Kröten Massaker, jedes Jahr im Frühling versucht, auf die Misere der Tiere aufmerksam zu machen. Ich hatte auch erwähnt, dass ich nicht nur die Tiere von der Strasse lese, sondern dass ich auch Unterstützung suche. Naja, zumindest habe ich ein wenig Aufmerksamkeit bekommen:


Mail von mir zu NABU;

Von:
v.e.da ät hotmail.de
An:
heinitz@NABU-Sachsen.de
Betreff:
Krötenmassaker
Datum:
22.03.2012, 09:17

Hallo und guten Tag,

ich wohne seit 13 Jahren in Paunsdorf und erlebe Jahr für Jahr im März mit, wie hunderte von Kröten dem Verkehr zum Opfer fallen. In der morgen-, und in der Abenddämmerung machen sich, meine Tochter, deren Freundin und ich uns auf den Weg, um die Tiere von der Strasse zu sammeln. Die Krötenpaare, die es über die Straßenbahnschienen geschafft haben, scheitern trotz erfolgreicher Überquerung der Fahrbahn, weil sie die Bordsteinkante nicht hoch kommen. Die Kröten kriechen dann erschöpft und verzweifelt zurück und werden von den Autos, oder der Straßenbahn, erfasst. Ich habe mich wegen dieses Trauerspiels schon an den Naturschutzbund gewandt, beinahe jedes Jahr, ohne Erfolg. Sowie an verschiedene Tierschutzbehörden, ich habe mich bei der Stadt Leipzig erkundigt, wegen einem Verkehrsschild mit der Aufschrift" Krötenwanderung". Als ich das Wort “Krötenschutztunnel“ erwähnte, wurde ich sogar ausgelacht. Ferner versuchte ich die Menschen hier zu sensibilisieren für dieses Thema, mit dem Ergebnis, dass ich für eine “Verrückte“ gehalten werden. Da ich berufstätig bin, und meine Tochter schulpflichtig, können wir nicht immer zur Stelle sein, deshalb bitte ich Sie darum, sich dieses Themas anzunehmen. Ich bin mit meinem Latein am Ende und komplett desillusioniert, was Tier-, und Naturschutz betrifft. Irgendwer muss sich doch einmal verantwortlich fühlen. Es handelt sich um die Heiterblickallee in Leipzig/ Paunsdorf.

Das letzte was ich versuchen werde ist, mich an die Medien zu wenden mit diesem Thema.

Mit hoffnungsvollen Grüßen
Veda

Von NABU zu mir:

Von:
Ina Ebert
An:
v.e.da ät hotmail.de
Betreff:
Krötenmassaker in Paunsdorf
Datum:
22.03.2012, 17:25

Sehr geehrte Frau Veda,

wir danken Ihnen für Ihre Informationen zum Krötenmassaker in Paunsdorf. Der NABU-Regionalverband Leipzig hat immer wieder auf die gravierenden Mängel aufmerksam gemacht, ohne Erfolg. Bereits seit Anfang März versuchen wir nun über unseren NABU-Landesverband beim Amt Umweltschutz der Stadt Leipzig und dem Verkehrs- und Tiefbauamt/ Straßenbau und -unterhaltung  eine zügige Instandsetzung des Amphibienzaunes zu erreichen. Bisher wurde der defekte Amphibienzaun nur teilweise demontiert, eine umfassende schnelle Sanierung des Zaunes war bis zum Beginn der Woche noch nicht erfolgt und die Amphibienwanderung hat begonnen. Ein NABU-Mitglied aus Leipzig will sich am Wochenende noch einmal vor Ort alles ansehen. Ich treffe ihn Freitag früh in unserer Geschäftsstelle.
Mit freundlichen Grüßen

Ina Ebert

Ina Ebert | Ref. Öffentlichkeitsarbeit

NABU Landesverband Sachsen e.V.
04347 Leipzig, Löbauer Straße 68
Telefon: 0341 24599072
ebert@NABU-Sachsen.de | www.NABU-sachsen.de

Und noch einmal von NABU zu mir, nach der Geländesichtung;

Von:
Christina Kläber
An:
v.e.da ät hotmail.de
Betreff:
"Krötenmassaker"
Datum:
30.03.2012, 08:00

Sehr geehrte Frau Veda,

Ihre E-Mail vom 22.03.2012 an den NABU Sachsen wurde an das Verkehrs- und Tiefbauamt weitergeleitet.

Der NABU Sachsen hatte sich bereits im Februar 2012 an das Verkehrs- und Tiefbauamt bezüglich des Pflegezustandes der Amphibienschutzanlage in der Portitzer Allee gewendet. Daraufhin wurden die notwendigen Arbeiten umgehend beauftragt. Anfang März wurde mit den Unterhaltungsarbeiten an der Amphibienschutzanlage begonnen. Dabei wurde festgestellt, dass einige Elemente der Anlage beschädigt sind. Diese wurden ausgebaut. Da ein Ersatz für die beschädigten Anlagenteile erst beschafft werden mussten, wurden die Arbeiten unterbrochen. Zwischenzeitlich sind die zu erneuerenden Anlagenteile eingebaut und die Unterhaltungsarbeiten am 22.03.2012 abgeschlossen worden.

Die Kontrolle in der Portitzer Allee zeigte, dass Ihr Eindruck von einem „Krötenmassaker“ nicht bestätigt werden kann. Während der Bauzeit wurden nur sehr wenige Tiere festgestellt, die aber das vorhandene Leitsystem als Orientierung angenommen haben.

Zur von Ihnen geschilderten Situation in der Portitzer Allee und der Notwendigkeit weiterer Schutzmaßnahmen wenden Sie sich bitte zuständigkeitshalber an das Amt für Umweltschutz.

Mit freundlichen Grüßen
im Auftrag

Bock
Abteilungsleiter
_____________________________________
Stadt Leipzig, Der Oberbürgermeister
Verkehrs- und Tiefbauamt
Abteilung 66.3, Sachgebiet 66.32
Postanschrift: 04092 Leipzig
Hausanschrift: Prager Straße 118 - 136
Technisches Rathaus / Haus C
04317 Leipzig

Tel.: 123-1444
Fax: 123-1465
E-Mail: christina.klaeber@leipzig.de
Internet: http://www.leipzig.de

Und wieder von mir zur NABU;

Von:
v.e.da ät hotmail.de
An:
Christina Kläber
Betreff:
Re: "Krötenmassaker"
Datum:
02.04.2012, 09:21

Werte Frau Kläber

Das freut mich, dass hier endlich etwas unternommen wurde. Seit ca. 10 Jahren räumen wir im Frühjahr die Kröten von der Strasse, manchmal dauert die Krötenwanderung 14 Tage und manchmal sind sie nur eine Woche unterwegs. In diesem Jahr sind es in der Tat wirklich wenig. Aber ich denke, auch Sie kennen den berühmten “Vorführeffekt“. Es ist allenthalben traurig, dass sich wesentliche Richtlinien im Tier,- und Naturschutz auf eine ominöse Skala stützen, eine Skala die anzeigt, wann von behördlicher Stelle eingegriffen wird. Irgendwann werden es natürlich immer weniger Tiere, wenn sie ständig gnadenlos platt gewalzt werden.

Jedenfalls vielen Dank für Ihre Reaktion.

Mit freundlichen Grüßen -Veda-

Ich werde die Sache weiter im Auge behalten und berichten, wenn sich etwas getan hat. Aber trotzdem möchte ich noch einmal alle Verkehrsteilnehmer auf die besondere Situation im Frühjahr aufmerksam machen, wenn sich ALLE Tiere im Liebestaumel befinden, besonders vorsichtig zu fahren, denn auch andere Tiere lassen in dieser Zeit alle Vorsicht außer Acht.

Sonntag, 26. Februar 2012

Häusliche Gewalt

Auch Katja Schneidt gelang nach dreieinhalb Jahren die Flucht, nachdem sie von ihrem Freund zweimal fast erwürgt worden wäre. Heute, knapp 20 Jahre später, lebt sie mit ihrem neuen Lebensgefährten und vier Kindern in Frankfurt/Main.
Die Polizei fährt immer noch sechsmal am Tag vor ihrem Haus Streife. [???]


Das habe ich gerade in der Bild online gelesen, wie kann das sein?


 http://www.bild.de/ratgeber/partnerschaft/haeusliche-gewalt/von-der-liebe-geschlagen-22836370.bild.html 


Genießen häusliche Gewalttäter vor dem Gesetz Immunität, so dass die Polizei auch 20 Jahre danach noch Bodyguard Aufgaben übernehmen muss? Gibt es nicht eine Verjährungsfrist? So etwas hab ich ja noch nie gehört. Wenn ein Täter so einen hohen Risikofaktor für Leib und Leben eines anderen darstellt, dann gibt es doch die Sache mit der neuen Identität? 


Aber für einen 20 jährigen Streifendienst, 6 x am Tag, Gelder zu verschleudern ist unglaublich. Ein Fass ohne Boden wenn man bedenkt, wie viele Menschen sich gegenseitig das Leben zur Hölle machen. Das kann ich mir auch garnicht vorstellen, denn eine Kundin von mir hat da ganz andere Erfahrungen gemacht. Die Polizei kam bei ihr ins Krankenhaus, um ihre Aussage aufzunehmen, nachdem sie von ihrem kurdischen Ehemann fast ins Koma geprügelt wurde, (nicht das erste Mal). 


Als sie sagte, dass sie Angst hätte wieder nach hause entlassen zu werden, da rieten die Polizeibeamten ihr einfach einen breitschultrigen Freund mitzunehmen, sie sollte unter seinem Schutz ihre Taschen packen und ihren Ehemann einfach verlassen mit ihren 3 Kindern. Sie sagten ihr, dass er sie vielleicht in Ruhe lassen würde, wenn die Ermittlungen erst einmal abgeschlossen wären, aber erstmal müssten sie ihn ja finden…


Als sie fragte wohin sie denn gehen solle, weil er sie garantiert zuerst und überall finden würde, da haben die Beamten nur mit den Schultern gezuckt. Solche, und ähnliche Fällen hatte ich schon einige in meinen Beratungen und deshalb fällt es mir schwer dem zu glauben, was die Bild über die Aktivitäten unserer Polizei veröffentlicht hat.

Dienstag, 21. Februar 2012

Reality TV

Reality TV, alles muss so echt wie möglich sein. Immer wieder liest man in Zuschauer Rezessionen: “War eh alles gespielt und gestellt- war nicht echt- TV Verarsche.“ Was wollen die Leute denn? Sollen sich die Menschen im TV in echt und live die Seele aus dem Leib reißen? 


Also mir ist vieles schon viel zu echt. Mir reicht es, wenn etwas perfekt nachgestellt wird, ich bin nicht scharf auf Reality TV a la Running Man oder die Truman Show. Ich bin eine genügsamer TV Zuschauer, der sich auch gern verarschen lässt, wenn es wirklich meisterhaft gemacht wird, ansonsten schalt ich eben einfach weg. 


Ich zähle mich nicht zu den abgestumpften, fantasielosen und perversen Spannern, die leidenden Menschen und Tieren bis auf den Grund der Seele schauen müssen, nur um überhaupt etwas empfinden zu können, das Leid anderer Menschen und Tiere gibt mir nichts. Manche brauchen das allerdings um zu sehen, dass es anderen noch schlechter geht als denen selbst.


 Z.B. die Sendungen, über die angeblich unberührte Natur gehen mir langsam auf den Zeiger, da wird gezeigt, wie beispielsweise ein Gepard eine Gazelle jagt und erlegt, nur dass die betreffende Gazelle sediert ist, um Zeit und Geld  zu sparen und so die perverse Lust der Zuschauer zu befriedigen. Packt ein Tierfilmer anonym aus und plaudert aus dem Nähkästchen, wie solche angeblichen authentischen Aufnahmen wirklich zustande kommen, so ist das Publikum empört. 


Da fragt man sich doch als denkender Mensch; ja was denn nun?  Auch wenn Tiere auf der Leinwand miteinander kämpfen müssen, Tiere, die sich in freier Wildbahn niemals begegnen würden, wenn der Mensch da nicht nachhelfen würde, und das nur um den Mob zufrieden zu stellen. Es ist nicht vorrangig das böse TV, es ist die Nachfrage, denn immer wenn es um das große Geld geht, dann sind Menschen nicht mehr zurechnungsfähig im Sinne von; denn sie wissen nicht was sie tun. 

Sonntag, 29. Januar 2012

Sunday Morning


 Ja, dachte ich mit heute morgen, herrlich draußen so mit dem Schnee, alles schläft noch. Wir, mein Hund und ich, wollten ganz relaxt unsere morgendliche Gassi Runde törpeln. Denkste. 


Schon vor unserem Hauseingang wuselten 4 Männer mit Schippen und Besen, um den Eingang frei zu fegen, der eh frei war. Nee, dachte ich mir, ich will morgens um 8 am Sonntag keinen sehen, wenigstens einmal in der Woche niemanden früh sehen müssen, einfach nur mal die Ruhe genießen, wenn die meisten noch pennen.


 Also bin ich zum Hintereingang raus. Wir laufen ein paar Meter unbehelligt, bis ich hinter uns ein ohrenbetäubendes Tosen hörte, ich drehte mich um und sah ein Ministreufahrzeug auf uns zufahren, auf dem Gehweg versteht sich, tja und das Ding streute was das Zeug hielt, obwohl schon der ganze Weg aussah wie Stracciatella Jogurt. Ich schnappte nach dem Halsband meines Hundes, der ja fast taub ist und keine Sekunde zu früh, ich sprang mit ihm gerade noch rechtzeitig auf den Rasen. 


Der Typ bremste nicht mal ab, sondern fuhr mit Getöse und Gekrache an uns vorbei, so ein Heini. Und an der nächsten Ecke das Gleiche, wieder so ein Ministreudingens, welches uns unseren schönen Sunday Morning aber so richtig versaute. Man oh man, da fallen 3 Flocken vom Himmel und die flippen alle aus mit absolut sinnlosen Aktionen. Für so was tut mir jeder Euro leid, den ich der Steuer in den Rachen werfen muss. 


Gestern Abend standen 3 Feuerwehren, 2 Krankenwagen und Polizeiautos in unserer Strasse herum, es sah aus wie ein Großeinsatz, nee denkste, da ist jemand wahrscheinlich mit brennender Zigarette eingeschlafen, jedenfalls war nichts Gravierendes zu sehen, keine aus dem Fenster schlagenden Flammen oder so was. So werden in Deutschland die Steuergelder verschwendet, aber wehe es ist wirklich mal Not am Mann, da kannst aber auf Hilfe warten.    

Montag, 23. Januar 2012

Hilfe mein Hund ist zu fett...

  ...sollte die Schlagzeile nicht lauten, sondern eher --> Hilfe mein Frauchen/ Herrchen ist zu doof! 


Man kann ein Tier auf vielfältige Weise quälen, das Mästen ist eine subtile Art der Tierquälerei. Das habe ich täglich vor Augen bei meinen Gassirunden. Gerade älteren Menschen sind junge Hunde zu quirlig und deshalb werden sie kurzerhand mit einen Handicap versehen, so einfach ist das. 


Werden sie darauf angesprochen, so wird eine Stoffwechselstörung als Grund angegeben. Ich habe sogar die Erfahrung gemacht, dass es bei artgerechter Hundehaltung garnicht so einfach ist, einen Hund fett zu füttern, zumindest stand ich noch nie vor solch einem Problem.   


Bulldoggen neigen allerdings eh schon zur Trägheit, aufgrund ihrer angezüchteten Körperform. Die meisten Rassehunde sind eh zu bedauern.